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Bridge the Gap II

Im Projekt Bridge the Gap II entdecken und fotografieren Jugendliche aus Afghanistan, Deutschland, dem Sudan, Syrien und Tschetschenien zwischen März und Mai 2016 gemeinsam ihr persönliches Umfeld wie auch das historische Berlin: Sie besuchen Fotografie-Ausstellungen und lernen verschiedene fotografische Genres sowie Techniken kennen. In Workshops mit der Digitalkamera schärfen sie ihren ganz persönlichen Blick auf sich und ihre Umgebung und fertigen Porträts und Foto-Reportagen an.

Ihre Erfahrungen präsentieren sie uns in ihrer Ausstellung Bridge the Gap II.

Laufzeit: Februar bis August 2016

In Kooperation mit dem Freundeskreis Willy-Brandt-Haus und dem Internationalen Bund – gefördert durch "Jugend ins Zentrum!" der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. im Rahmen des Programms "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung".

Bridge the Gap II
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Bilder-Botschaften 2015-2016: Lernen und Agieren mit dem Medium Fotografie im globalen Kontext

In welchen Zusammenhängen sehen und benutzen wir Fotografien? Welche Botschaften im Nord-Süd-Kontext vermitteln sie, wie können wir sie entschlüsseln und wie selbst Bilder-Botschaften auf Augenhöhe erzeugen?

Die Gesellschaft für Humanistische Fotografie (GfHF) bietet eine Reihe von Workshops an, die Wege aufzeigen, mit dem Medium der Fotografie in Bildungszusammenhängen des Globalen Lernens sowie in Kampagnen zu arbeiten. Unsere Bildungsangebote richten sich an DozentInnen des Globalen Lernens, Fotografinnen und Fotografen sowie an Medienschaffende, AktivistInnen und KapaignerInnen. In den Workshops können sie sich praktisches Knowhow aneignen, das Medium Fotografie in seinem Einfluss auf gesellschaftliche Prozesse zu durchdringen und ihre Medienkompetenz als KonsumentInnen wie ProduzentInnen von Bildmaterial zu erweitern.

Projektleitung: Frau Barbara Bichler

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie vom Berliner Senat, Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit.

Informationen zur UN Agenda 2030 finden Sie hier. Unser aktuelles Seminarangebot können Sie hier herunterladen.

Bilder-Botschaften Programm 2016
BilderBotschaften: Fortbildung für ReferentInnen der Erwachsenenbildung, Juni 2015.
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Bridge the Gap – ein Fotografie-Projekt mit Berliner Flüchtlingsjugendlichen

Ausstellungsbesuche +++ künstlerisch/dokumentarische Selbstporträts +++ Kiezstreife/Straßenfotografie +++ eigenes Ausstellungsprojekt & Fotobuch

Laufzeit: Januar – Oktober 2015

In Kooperation mit dem Freundeskreis Willy-Brandt-Haus und dem Internationalen Bund – gefördert durch "Jugend ins Zentrum!" der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. im Rahmen des Programms "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung".

Projektleitung: Katharina Mouratidi, GfHF (Administration) und Dr. Maren Ziese, WBH (Inhalt/Pädagogik)

Projektdurchführung: Lela Ahmadzai, Murwarid Basri, Anke Göhring

Besuch der Ausstellung "Vivian Maier Street Photographer" im Willy-Brandt-Haus in Berlin. © Katharina Mouratidi, 2015.
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Bescheidene Helden

Zu der Porträtserie Bescheidene Helden von Katharina Mouratidi existiert ein von PädagogInnen entwickeltes methodisch-didaktisches Bildungsprogramm für Kinder und Jugendliche. Hintergrundmaterialien geben einen vertiefenden Einblick in die weltweite Zivilgesellschaft und Global Governance sowie die Biografie der Trägerinnen und Träger des "Alternativen Nobelpreises".

Interaktive spielerische Lernansätze, moderierten Gruppendiskussionen und Suchaufträge vermitteln die Inhalte nachhaltig. In dem Workshop Besteige den Thron werden die Teilnehmenden zum Beispiel dazu aufgefordert, sich wie die Trägerinnen und Träger des "Alternativen Nobelpreises" auf den Salonsessel zu platzieren. Dort sitzend, sollen sie sich Gedanken darüber machen, was sie in der Welt als ungerecht empfinden und wie sie durch ihr eigenes Handeln eine Veränderung zum Besseren herbeiführen können. Mit Fotografien wird ihre "Thron"-Besteigung dokumentiert, für kurze Zeit werden sie so selbst zu Bescheidenen Helden.

Auf diese Weise treten die Teilnehmenden des Bildungsprogramms mit den Porträtierten in einen vielschichtigen Dialog und werden zum Nachdenken über ihre eigenen Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Veränderung angeregt. Nebenbei lernen sie etwas über die visuellen Strategien der Fotografie und deren spezielle Bildsprache als Mittel der Kommunikation.

Die Broschüre ist in unserem Shop zu erwerben.
Das Bildungsmaterial kann hier heruntergeladen werden:

Bescheidene Helden Bildungsmaterial
Workshop für Jugendliche begleitend zur Ausstellung "Bescheidene Helden" im Willy-Brandt-Haus in Berlin. © Katharina Mouratidi, 2014.
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Meine Welt – ein Fotografieprojekt zum Empowerment von Jugendlichen

Meine Welt ist ein äußerst erfolgreiches Bildungsprojekt, das auf unsere Initiative hin in Kooperation mit dem Berliner DRK Klinikum Westend, Abteilung Kinder- und Jugendpsychiatrie und dem Zentrum für Schulische und Psychosoziale Rehabilitation (ZSPR) stattfindet.

Mit individuell handgefertigten Lochkameras gehen die Jugendlichen auf Entdeckungsreise und visualisieren ihre Umwelt oder schaffen Porträts von sich in selbst gewählten Posen in einem eigens erbauten professionellen Fotostudio.

Auf diese Weise werden sie mit Grundlagen der Fotografie wie der Wahl eines interessanten Bildausschnittes sowie dem Einsatz von Belichtungszeiten und Blende vertraut gemacht und lernen, wie sie ihre Aufnahmen im Schwarz-Weiß-Labor entwickeln können.

Das Projekt dient dem Empowerment von Jugendlichen mit erheblichen Einschränkungen in der schulischen Teilhabe und Gemeinschaftsfähigkeit. Der kreative Umgang mit Fotografie trägt dazu bei, wichtige persönliche und soziale Kompetenzen auszubilden, das Selbstbewusstsein der Jugendlichen zu stärken und ihnen ein positives Erlebnis der eigenen Leistungsfähigkeit zu ermöglichen. Besonders benachteiligte Gruppen von „Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen" werden so besser auf die Anforderungen in Schule und im Berufsleben vorbereitet und dadurch nachhaltig in die Gesellschaft integriert.

Das Projekt läuft von 2013 bis 2018 und soll in einer Ausstellung sowie einem Buchprojekt münden.

Fotoshooting im Rahmen des Projektes "Meine Welt" am DRK Klinikum Westend. © Katharina Mouratidi, 2013.
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Sarayaku – Ein Dorf im Widerstand gegen die Ölförderung

In ihrer Serie Sarayaku – Ein Dorf im Widerstand gegen die Ölförderung porträtiert Katharina Mouratidi das Dorf Sarayaku am Ufer des Flusses Bobonaza im Amazonasregenwald Ecuadors, einer der wenigen noch unberührten Regionen des Amazonasbeckens. Die Kichwa-Indigenen bewohnen dieses Gebiet schon seit Jahrhunderten, nach wie vor pflegen sie ihren traditionellen Lebensstil und ernähren sich fast ausschließlich durch Fischen, Jagen und nachhaltige Landwirtschaft.

Eine Erschließung der großen Ölvorkommen auf ihrem Land lehnt die Gemeinde strikt ab und hat als Gegenkonzept den Plan de Vida entwickelt. Dieser regelt die nachhaltige Entwicklung der Gemeinde in den nächsten 50 Jahren und beinhaltet Programme zum Erhalt des Regenwaldes, zur Wiederansiedlung bedrohter Wildtiere, ein Konzept zur Gesundheitsversorgung aller Dorfbewohner sowie ein Bildungsprogramm mit Kindergärten, Schulen, einem Gymnasium und der ersten Universität mitten im Dschungel. Ihre Strategie hat mittlerweile international Schule gemacht.

Zu der Ausstellung haben wir Unterrichtsmaterialen und interaktive Übungen entwickelt, die eine jugendgerechte Auseinandersetzung mit Themen wie Nachhaltigkeit, Nahrungssicherung, Klimaschutz, Autonomie und Eigenverantwortung ermöglichen.

Die Broschüre ist in unserem Shop zu erwerben.
Sie kann auch hier heruntergeladen werden:

Broschuere Sarayaku
Nancy Gualinga und Luis Nango, Schüler des örtlichen Gymnasiums, besuchen einen Workshop im Computerzentrum des Dorfes Sarayaku im ecuadorianischen Regenwald. Aus der Serie "Sarayaku - Ein Dorf im Widerstand gegen die Ölförderung". © Katharina Mouratidi, 2009.
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